Copyright by Aquarienverein “ Kampffisch “ Dresden e. V. Ein langer Weg zum Europameister Als Schüler hatte ich schon ein Vollglas Becken mit Guppys und habe heute noch Fische mit 66 Jahren. 1972 trat ich in die Fachgruppe "Kampffisch" ein. Meine Lieblingsfische waren schon immer die Lebendgebärenden Zahnkarpfen, aber auch viele andere Arten. Bei Ausstellungen in der DDR war ich oft mit beteiligt. Nach der Wende trat ich und viele andere Aquarianer aus Sachsen in die Arbeitsgemeinschaft DGLZ (Deutsche Gesellschaft Lebendgebärende Zahnkarpfen) ein. Nun hatte man auch die Möglichkeit an der Deutschen Meisterschaften für Lebendgebärende Zahnkarpfen meine Fische auszustellen. Jetzt konnte man auch an besseres Zuchtmaterial rankommen und zukaufen. Durch gezieltes züchten und auslesen meiner Fische, holte ich bei Ausstellungen immer mehr Pokale. Auch bei Internationalen Ausstellungen nahm ich teil und verteidigte meine Pokale. Meine Zuchterfolge bestätigten sich, und so wurde ich im Jahr 2003 und 2004 Europameister mit meinen Goldmollys. Auch bei Schwertträgern, sowie Platys gab es Preise für mich. Zurzeit stehen über 25 Pokale in meinem Regal. Zur Bewertung der ausgestellten Fische Es wurden ca. 100 bis 160 Becken mit Fischen paarweise ausgestellt. Mit fünf Preisrichtern aus verschiedenen Ländern werden die Becken bewertet. Bewertet wird nach dem 100 Punkte Programm. Körperform bis 15 Punkte Größe bis 10 Punkte Flossenform 20 Punkte Partnergleichheit 10 Punkte Gesamteindruck 10 Punkte Züchter. Leistung 15 Punkte Gesamt 100 Punkte Beispiel; Die 5 Preisrichter bewerten ein Paar mit 70.73,75,78,79, so fallen die 70u.79 Punkte weg. Die 3 mittleren Punkte zählen, also 73,75,78 Punkte. Bei der Ausstellung gibt es einen Gesamtausstellungssieger nach Punkten. Standard Sieger /bei Mollys, bei Schwertträgern, und bei Platys nach Punkten bei DM und EM, Schaften. Die ausgestellten Fische bleiben meistens beim Veranstalter. Man kann Sie auch gegen Ausstellungsendgeld wieder zurück nach Hause nehmen. Meine Preise bedeuten mir sehr viel. Erich Krampitz